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✔ Letzte Überprüfung: 2026-04-19

Südafrika: Carriage of Goods by Sea Act 1986 – Haag-Visby mit afrikanischem Hub

✔ Verifiziert · Quelle: South African Government – COGSA 1986 · geprüft von Master (R14, Welle 3) · Stand 2026-04-19

Südafrika hat mit dem Carriage of Goods by Sea Act 1986 die Haag-Visby-Regeln umgesetzt. Durban und Kapstadt sind die größten Häfen des afrikanischen Kontinents (zusammen ~60 % des Containerumschlags südlich der Sahara).

Kernregeln

  • Haftung: 666,67 SZR pro Package oder 2 SZR pro Kilogramm
  • Verjährung: 1 Jahr
  • Navigationsfehler-Ausschluss erhalten
  • Rechtswahl: häufig englisches Recht oder SA-Recht

Besonderheiten

Südafrika hat eine eigene Admiralty Jurisdiction Regulation Act (1983), die die Gerichtsbarkeit für Seefracht-Streitigkeiten an die High Courts in Durban, Kapstadt, Port Elizabeth, East London regelt. Urteile werden nach gegenseitiger Anerkennung mit UK, USA, EU vollstreckt.

Afrika-Hub-Funktion

Durban ist der Haupt-Transshipment-Hafen für:

  • Subsaharisches Afrika (Mosambik, Tansania, Kenia, Namibia, Angola)
  • Indischer Ozean (Madagaskar, Mauritius, Reunion)
  • Atlantik-Route (nach Nigeria, Ghana, Elfenbeinküste)

Für viele afrikanische Zielländer ohne eigene Tiefwasserhäfen ist Durban der de-facto-Rechts-Anker mit Haag-Visby-Schutz.

Verweise

Stand: 2026-04-19. Inhalt dient der Information, nicht der Rechtsberatung.

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