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Schlagwort: IHK Lernfeld 5
9 Artikel mit diesem Schlagwort.
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Frachtbriefe in der Sammelladung — Master-Frachtbrief vs. Einzelpapiere
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Doku-Logik, ohne die Sammelladung im Schadensfall zur Beweislast-Falle wird: Pro physikalischem Hauptlauf-LKW gibt es **einen Master-Frachtbrief** (oft NEUTRAL — der Konsolidator als Versender, der Empfangs-Hub als Empfänger). Pro **Einzel-Sendung** im LKW gibt es **einen House-Frachtbrief** (Versender ↔ Empfänger). Beide gelten parallel — und die Trennung entscheidet, wer im Schadensfall mit wem prozessiert.
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Hub-and-Spoke im deutschen Stückgut-Markt
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Topologie, die das deutsche Stückgut-Geschäft prägt: Über **Regional-Hubs** (Spokes) sammeln die Kooperations-Mitglieder Sendungen ein, der **Hauptlauf** transportiert sie über Nacht in einen **zentralen Sortier-Hub** (oft im Geographischen Zentrum DE — Frankfurt/Wetterau, Erfurt, Kassel), und am Folgetag verteilen die Spokes wieder. Dieses **Nacht-Sprung-Modell** ermöglicht Standard-Laufzeit 24 h für 95 % der DE-Sendungen.
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LCL-Container-Konsolidierung — Stückgut in der Seefracht
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Seefracht-Variante des Stückgut-Geschäfts: **LCL (Less-than-Container Load)** bündelt Sendungen mehrerer Verlader in einem ISO-Container. Konsolidierung im Ausgangs-CFS (Container Freight Station), Hauptlauf per Schiff, De-Konsolidierung im Ziel-CFS. Das macht Container-Versand für KMU-Sendungen unter 8 m³ erst wirtschaftlich — bringt aber Hub-Wartezeiten + Konsolidierungs-Risiken.
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Stückgut-Tarife + Fakturierung — wie Sendungen berechnet werden
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die kommerzielle Black-Box, hinter der die meisten Auseinandersetzungen mit Verladern stehen: Wie wird der Tarif für eine 4-Paletten-Sendung von Stuttgart nach Hamburg berechnet? Grundpreis nach Gewicht, Volumen-Aufschlag, Diesel-Floater, Maut, Sonderleistungen — am Ende sind 6–10 Posten auf der Rechnung. Wer das nicht erklären kann, verliert Vertrauen.
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Reklamationsworkflow im Stückgut — vom Schadens-Eingang bis zur Auszahlung
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die operative Reaktion auf das Unvermeidliche: Auch der beste Spediteur hat eine Schadenquote von 0,3–0,8 %. Bei 5.000 Sendungen / Monat sind das 15–40 Reklamationen. Wer dafür keinen klaren Workflow hat, verliert Geld (Fristversäumnisse), Kunden (schlechte Kommunikation) und Reputation (Versicherer-Drop). Hier die 8-Stufen-Pipeline, die in der Praxis funktioniert.
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Versicherung in der Sammelladung — Verkehrshaftung vs. Cargo-Police
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Versicherungs-Schicht, die viele Verlader unterschätzen: Die **Verkehrshaftungs-Versicherung** des Spediteurs deckt nur dessen gesetzliche Haftung — und die ist nach §§ 425/431 HGB auf **8,33 SDR/kg** begrenzt. Bei einer 850-kg-Sendung Wert 50.000 EUR sind das ca. 9.000 EUR Höchstersatz. Die Differenz trägt der Versender — wenn er keine eigene **Cargo-Police** hat.
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Stückgut, Teilladung, Komplettladung — die richtige Verkehrsart wählen
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die operative Grundsatz-Entscheidung jeder Versand-Disposition: Soll die Sendung als **Stückgut (LCL/LTL)** über ein Hub-Netzwerk laufen, als **Teilladung (PTL)** zu zwei Empfängern direkt, oder als **Komplettladung (FTL/FCL)** mit eigenem LKW/Container? Die Antwort entscheidet über Tarif, Laufzeit, Schadenquote und Kundenzufriedenheit.
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Track & Trace im Stückgut — Sendungsverfolgung in der Praxis
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Frage, die jeder Verlader stellt: „Wo ist meine Sendung?" Was als simple Frage klingt, ist eine komplexe IT-Architektur aus Strichcodes, Hub-Scans, EDI-Schnittstellen und Kundenportalen. Der Trend geht zu **Live-GPS-Tracking** und **proaktiver Eskalation** — und die Erwartung der Verlader ist seit Amazon-Zeiten exponentiell gestiegen.
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Zustell-Tour-Disposition — wie ein LKW seinen Tag plant
Lernfeld-5 · 2026-04-28
Im IHK-Lernfeld 5 die Disponenten-Königsdisziplin: Wie packen Sie 30 Sendungen in einen Verteil-LKW so, dass die Tour wirtschaftlich, pünktlich und sicher abläuft? Reihenfolge der Stopps, Achslast, Zeit-Fenster, Lenk- + Ruhezeiten, Diesel-Verbrauch — und am Ende eine Zustell-Quote von 95 % oder besser. Moderne Tour-Optimierung läuft KI-gestützt, aber das Disponenten-Auge bleibt entscheidend.